18.6.2016, 19 Uhr, Eintritt frei

Dieser Text wurde uns zugespielt…wir können also nix dafür:

KEIN PUNK, KEIN PORNO, KEIN ADORNO!
Liedermacherabend mit Toszi aus Dresden, der den Abschluß seiner Westtour in unseren heiligen Hallen mit hintersinnig-melancholisch-fröhlichen Liedern begeht. Nur echt mit Hut.
Mit dabei: the one and only ZWAKKELMANN, der schon bei der besten Niederrhein-Punkband der Welt, Schließmuskel, sang und nun mit einer neuen Soloscheibe im Gepäck seine Strat in der Barri versohlen wird. Einfach nur großartig.
Und Der Thorsten macht ein paar Aufwärmsongs klar, weil er hofft, ein lange überfälliges Duett mit Schlaffke Zwakkelmann zu dilettieren.

Samstag, 2.7., ab 13 Uhr – veganer Brunch

Voll unfähig…

Leider habe ich es nicht geschafft, den Spenden-Betrag bei „feedtherevolution“ loszuwerden. Scheißtechnik.

Stattdessen haben wir jetzt die 100 Euronen an cadus.org weitergeleitet.
Näheres hier: https://www.betterplace.org/de/projects/34956-spende-fur-medizinische-weiterbildung-in-syrien-rojava oder direkt auf www.cadus.org
Spendenquittung folgt und wird hier wieder veröffentlicht. So bleibt es halbwegs transparent.
Die nächste Kohle werden wir für ein mobiles Krankenhaus in Rojava abdrücken. Dazu hier mehr:
WARUM
Wer in den letzten Monaten die Nachrichten über den Krieg in Syrien mitverfolgt hat kam an diesen Meldungen nicht vorbei: im Oktober 2015 wird ein Krankenhaus in Samin bombardiert, im Februar 2016 ein Weiteres von Ärzte ohne Grenzen in Maarat al-Numan zerstört und Anfang Mai muss ein Krankenhaus in Aleppo seine Arbeit aufgrund (mehr…)

Eine nette Party…

…mit entsprechend netten Leuten war das da am Freitag :-) .

50 Leute waren schon fast zuviel für unsere kleinen Räumlichkeiten.
Für die „Feedtherevolution“ Kampagne, die der Weizenproduktion in Rojava zugute kommen wird, kamen 71,80€ zusammen.
Wir werden noch was drauf legen und 100 Euronen überweisen.

Ach ja…hier geht es zur der Spendenkampagne mit genaueren Infos: https://coopfunding.net/en/campaigns/feed-the-revolution/

Vegan grillen und Feed the revolution

Am Freitagabend läuft zum letzten Mal im Schloßtheater das Stück „Fabelhafte Familie Baader“. Grund das zu feiern…nee, das könnte falsch verstanden werden… Von vorn also:
Schade, dass es vorbei ist…dennoch soll die Arbeit des Ensembles gewürdigt werden und deshalb werden wir mit ein paar Leuten von denen da vom Theater grillen und auch feiern. Da wir in der Barri keine Tierqualprodukte essen (denn WIR wollen in den veganen Himmel kommen, ich weiß, ist euch scheißegal), wird natürlich vegan gegrillt. Das geht. Unglaublich. Aber es geht. Kann mensch sogar ab und zu essen. :-)

Wir haben ordentlich was angerichtet/eingekauft, könnt auch gern selber was kleines mitbringen. Etwaige Spenden gehen an das Projekt da unten. Nämlich als Unterstützung der Bevölkerung in Rojava. Die haben aufgrund von geschlossenen Grenzen (sozusagen eingekesselt) keine Chance Düngemittel für ihre Weizenproduktion einzukaufen. Die Folge wäre eine Hungersnot. Wir finden, das die Leute in Syrisch-Kurdistan auf einen echt guten Weg sind und den Durchgeknallten um sie herum von ISIS, Assad und Erdowahn die Stirn bieten. Aktuell startet eine Offensive gegen Rakka (Kommandeurin ist eine Frau), die syrische Hauptstadt der Mörderbande IS. Alles andere erklärt das Video. Ein Artikel könnt ihr hier finden: http://www.heise.de/tp/artikel/48/48341/1.html
Zur Offensive gegen Rakka hier: http://www.heise.de/tp/artikel/48/48350/1.html

Wegen des Embargos der kurdisch kontrollierten Gebiete durch die Türkei und die kurdische Autonomieregion im Irak droht eine Hungersnot.

Die demokratische Föderation Rojava-Nordsyrien ist von allen Seiten mit einem Embargo belegt. Von der Türkei aus sind die Grenzen zu Rojava dicht und mittlerweile auch von der kurdischen Autonomieregion im Irak. Über Land können aus Syrien keine Güter in den Norden gelangen, weil da der IS und andere islamistische Milizen präsent sind. Und auch die syrische Regierung hätte, selbst wenn sie könnte, kein Interesse daran, an Rojavas Aufbau mitzuwirken.

Qualität vs. Quantität

„Jeder Versuch, der nicht den Schock des Qualitativen anwendet, um in dem Bewußtsein des Einzelnen das Potential seiner Kreativität wachzurufen, ist zum Scheitern verurteilt. Weder von den Massenparteien noch von irgendeiner Gruppe, die sich auf die Quantität ihrer Mitglieder stützt, ist in Zukunft auch nur irgend etwas zu erwarten. Eine Mikro-Gesellschaft dagegen, deren Mitglieder sich auf der Basis einer radikalen Geste oder eines radikalen Gedankens erkannt haben und die ihre Schlagkraft permanent durch einen dichten theoretischen Filter sichert, ein solcher Kern würde in sich alle Chancen vereinen, daß eines Tages genügend starke Strahlungen von ihm ausgehen, um die Kreativität der ungeheuren Mehrzahl von Menschen freizusetzen. “ (R. Vaneigem)

Kein Kommentar :-)

„Betriebsausflug“ der Barricadistas

Letzte Woche Dienstag besuchten zehn Leute der Barrikade das Schloßtheater Moers, um endlich unserem internen Bildungsauftrag gerecht zu werden (immerhin ist unser Zentrum zertifiziert :-) ) und natürlich um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Ihr seht: Wir sind auch auf der psychologischen und gruppendynamischen Ebene ziemlich weit vorn.

Leute aus dem Theorie- und Lesekreis und einige StammbesucherInnen unseres „Cafes“ waren mit an Bord. Wir pfiffen uns Büchners „Leonce und Lena“ rein… eigentlich eine klassische Beziehungsklamotte…aber mit unterschwelliger Gesellschaftskritik. Im Schloßthester Moers wird ja eh viel kritisiert. Logischerweise finden wir das gut. Die haben halt auch einen Bildungsauftrag!
Wie auch immer, das Theaterstück fing schon stark im Sound an (Bela Lugosis Dead von Bauhaus), die Videoeinblendungen waren toll, teilweise sogar verdammt cool, die SchauspielerInnen sowieso. Tja, Moers hat kein Provinztheater, die letzte Moerser Bastion in Sachen „Weltrang“, räusper. Alles andere wie Jazzfestival, das frühere Folk&Fool (heute Comedy Arts) kacken ab, haben Flair wie ein Aschenbecher und bedienen teilweise nur noch Mainstream.

Unsere letzte Hoffnung ist also das Schloßtheater…und natürlich die „Barrikade“. :-)

Leider kam während des Stückes nicht rüber, das die Schauspieler ihre Videosequenzen live hinter der Bühne durchzogen, also richtig auf Handwerk machten. Wir dachten zum großen Teil, die würden sich während der Videos die Eier bzw. Eierstöcke schaukeln oder eine rauchen gehen. Weit gefehlt, echter Live-Einsatz mit tollem Ergebnis!

Ab und wann konnte das Publikum auf den hinteren Plätzen den Text rein akustisch zum Teil nicht verstehen, da er manchmal verdammt rasant, d.h. schnell wie eine Kalaschnikow rezitiert wurde (musste er auch, war auch beeindruckend), aber vielleicht liegt es auch am fortgeschrittenen Alter des Schreiberlings…vielleicht könnten ja das nächste Mal Untertitel eingeblendet werden ;-)

So das reicht nun an kritischer Rezension. Danach ging es noch ins Mondrian einen trinken…als Ausklang sozusagen. Die ganze Aktion schreit nach Wiederholung :-)

Frühjahrsbrunch am Samstag, den 16.4.

Nach etwas längerer Verdauungspause sind wir wieder am Start und haben sogar einen besonderen Gast eingeladen: den Frühling!!
Wie immer werden wir ein paar Dinge vorbereiten, doch auch wie immer bei Mitmach-Gelagen heißt es: je mehr ihr mitbringt (Kuchen, Muffins, Brote, Aufstriche, Pestos, Salate, Chutneys, Obstkreationen, Waffeln, Rührtofu und was immer euch sonst noch so einfällt) desto lukullischer wird’s.

Und ebenfalls wie immer gilt: wer es sprichwörtlich nicht gebacken kriegt, etwas mitzubringen, sollte dem Geschehen nicht aus falscher Scham fernbleiben. Es ist genug für alle da!

Der Buchladen des Syndikat-A ist geöffnet.

Eine poetische Zeitreise: Kleinkunstabend im IKM-Bürgerhaus

Es rezitierenUmmihan Taniyan, Martin Richter und Gila Grawe in deutscher und türkischer Sprache.
Mit Texten von Ingeborg Bachmann, Yahya Kemal Beyatli, Bertolt brecht, Annette von Droste-Hülshoff, Joseph von Eichendorff, Junus Emre, Heinrich Heine, Nazim Hikmet, Türkan Ildeniz, Hasan Özdemir, Rainer-Maria Rilke und Orhan Veli. Musikalisch begleitet von Semith Metin.

Das alles läuft am Freitag, den 15.4. um 19.30 Uhr.
Kirschenallee 35 in Moers-Meerbeck
Eintritt frei.

Vegan und so.

Ihr wisst Bescheid!
Vegan und so.
….

….
Ihr könnt gerne eure tierleidfreien kulinarischen Kreationen …blah blah blah …. „Bring food, get food“ heißt zwar der Slogan, unter dem die Völlerei läuft…. Blah … aber ihr könnt auch nur so … blah blah blah …. Sozialismus heißt auch teilen können … blah

….
genau.

Ach ja…am 6. Februar, ist ein Samstag, wie immer ab 13 Uhr.

Jetzt Freitag, den 22.Januar

Unter dem Banner der Nähmaschine :-)
Textiles Gestalten ist angesagt – wir stellen die Nähmaschine, ihr die Kreativität.
Gemeinsam kann aber auch gehäkelt, gestrickt oder auch nur ein loser Knopf angenäht werden. Vielleicht gibt es ja bei euch noch in irgend einem Kleidungsstück ein Loch zu stopfen und ihr kommt zu Hause einfach nicht in die Pötte, um das zu erledigen – zusammen macht so etwas auf jeden Fall mehr Spaß und die Motivationsschwelle liegt deutlich niedriger, also bringt eure Näh-/Häkel-/Sticksachen etc. mit!

Das machen wir jetzt öfter

Der erste Vorleseabend war eine gemütliche (und dann doch sehr abendfüllende) Sache! Durchstöbert schon mal eure Buchschränke für den nächsten Termin, der sicher nicht lange auf sich warten lässt…

Jetzt Freitag: Vorlesen und vorgelesen werden

Wie der Titel schon sagt, streben wir einen gemütlich-gemeinschaftlichen Lese- und Zuhörabend an, zumindest irgendwann zwischen 2 Bieren irgendwo mittendrin, also lasst eurem Sendungsbewusstsein freien Lauf und schleppt an, was ihr immer schon mal unter die Leute bringen wolltet.

Wer nicht lesen oder zuhören mag, ist natürlich auch herzlich willkommen, das Lesen ist nicht als abendfüllende Angelegenheit geplant.

Bis dann, die Barricadistas

Noch ein paar Photos vom Brunch

Wie immer waren wieder sehr angenehme Leute dabei. Überhaupt war/ist das Jahr 2015 eines der schönsten und erfolgreichsten der „Barrikade“. Tagesseminare, coole Musikveranstaltungen, Lese-und Theoriekreis, FAU Veranstaltungen und natürlich die monatlichen Vegan – Brunch Dates. Wir sind angekommen. :-)

Veganer Mettigel

Süßkram vom Feinsten…

Büfett

Bude voll…wer ist der Mann mit dem dicken Bauch da vorn?

Der letzte Brunch des Jahres

Am Samstag, den zweiten Weihnachtstag läuft ab 13 Uhr unsere monatliche vegane Völlerrei.

Wer Bock hat bringt ein/e selbst- oder fremdgeschriebene/s Erzählung, Kurzgeschichte, Märchen … mit, dann können wir evtl. später den Kaminofen anschmeissen und eine spontane Vorleserunde starten. Draußen alles schneeweiß und wir sitzen bei Kerzenschein am warmen Ofen. So war Winter früher…damals als noch nicht jede/r mal kurz mit nem Jet von Düsseldorf nach Berlin flog, wo nicht Fleisch wie Wasser aus dem Wasserhahn konsumiert wurde…

It’s the end of the world as we know it
And I feel fine

For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder?

Klassiker aktueller denn je! Wiederveröffentlicht.

In this time of proxy wars and false flag attacks, as worlds collide
Now, more than ever is the time to say again

‚For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder?‘

The Pop Group announce the reissue of the long out of print second studio album, For How Much Longer Do We Tolerate Mass Murder? through Freaks R Us on Friday 19th February 2016.

Ein Resümee…

…sollte eigentlich hier verfasst werden. Eine Art Rückblick auf unser recht erfolgreiches 2015. Aber weit gefehlt. Es ist noch zu früh für den Jahresrückblick der „Barrikade“. Ein paar Termine stehen noch an. Stöhn.

Am 20.12. spielen Max Power aus Berlin und der Martin von „Beatmartin“ ein Akustikset in unseren heiligen Hallen, also Gitarre und Gesang pur mit (Arbeiter-)Liedermacherei und dem Thorsten als Vorband. Eintritt frei, der Hut wird rumgehen. Nähere Infos folgen.


Am 26.12. läuft der letzte Vegan-Brunch des Jahres.
Übrigens steht dieses Jahr auf dem Moerser Weihnachtsmarkt ein veganer Imbisswagen. Die Leute kommen aus Xanten und zaubern euch einen astreinen veganen Döner…haben wir schon in Xanten getestet.

Wenn ihr noch andere Veranstaltungen mitbekommen möchtet, schreibt eine Mail an faumo1@fau.org. Dann kommt ihr in den Nachrichten-Verteiler und müsst euch dann mit zahllosen Mails herumschlagen.

Übrigens hat unser Buchvertrieb und Mini-Verlag Syndikat-A wieder einen 100er (in Zahlen 100€) an „medico international“ für Syrisch-Kurdistan abgedrückt. Wir denken, dass die Kohle weiterhin sinnvoll angelegt ist.
Für viele SyrerInnen ist „Flucht keine Option“, sondern Widerstand leisten und den Klerikalfaschisten wie IS, aber auch „Faßbomben-Assad“ die Stirn bieten. Dieser Schmierlappen und Kumpel Putins hat kein Problem damit, die Bevölkerung in Syrien zu meucheln. Wie sich das wohl unsere friedensbewegten Putinversteher und Montagswahnwichtel erklären?

Hier noch ein Film vom „Hessischen Fernsehen“, die medico beim Kauf und Transport einer Blutbank für Kobane begleitet hatten.
Überlegt euch mal, ob ihr nicht auch ein paar Cent für die Leute vor Ort spenden möchtet. Ich finde es immer wieder interessant, wie „besorgte BürgerInnen“ die Flüchtlingsströme angstvoll beäugen, aber nicht das geringste tun, um den Leuten etwas vor Ort zu helfen.

Interessante Veranstaltung der VHS Moers-Kamp-Lintfort

Die Utopie leben: Spanien und die anarchistische Bewegung

Mit dem Tod Buenaventura Duruttis am 20. November 1936 verlor die anarchistische Bewegung Spaniens eine ihrer zentralen Figuren und bald darauf den Kampf gegen die Faschisten und die linke Volksfront. Vor ihrer Niederlage war den Anarchisten für kurze Zeit ein einzigartiges Experiment gelungen: die Verwirklichung einer freien und solidarischen Industriegesellschaft, die selbstorganisiert, ohne Strukturen staatlicher oder gesellschaftlicher Autorität funktionierte. Zumindest für einen Sommer im Jahr 1936.
Buenaventura Durruti, ein ganz großer der spanischen Revolution.

Am Donnerstag, 19. November, dem Vorabend des 79. Todestages Duruttis widmet sich ein Vortrag der vhs Moers – Kamp-Lintfort diesem in Deutschland wenig bekannten Abschnitt europäischer Geschichte. Referentin Rita Maiz Jiménez geht ab 19.30 Uhr der Geschichte der anarchistischen Bewegung Spaniens nach und der Frage, warum sich diese politische Vision gerade dort so populär war. Der Eintritt beträgt 5 Euro (Abendkasse).

Die vhs bittet um telefonische Reservierung unter 0 28 41 / 201-565.
Hier geht es zur VHS Seite: VHS Seite




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