Veranstaltungen

Vegan Brunch in die nächste Runde

Es ist mal wieder soweit.
Am Samstag, den 6. Juni läuft ab 13 Uhr unsere tierleidfreie Völlerei wieder ab.
See ya!

Vegan in Moers

Am Samstag, den 25.4.15 findet wieder unser monatliches brunchen statt. Ab 13 Uhr.

„Bring food, get food“

Am kommenden Samstag, 28.6.2014, findet ab 13 Uhr wieder unser beliebtes veganes (Mitmach-)Brunch statt.

Das Motto heißt zwar „Bring food, get food“, aber wenn euer Haushaltsgeld schon in den roten Zahlen herumlungert oder ihr einfach nicht die Möglichkeit hattet zu kochen, weil euch der Strom abgestellt wurde… tut euch keinen Zwang an und kommt einfach vorbei. Wir können teilen ;-) !

Das Syndikat-A http://www.syndikat-a.de/ ist auch geöffnet, so daß ihr einen Verdauungsspaziergang ins Papierwarenlager inklusive Bucherwerb an das Gelage anschließen könnt.

Die Veranstaltung bei FB: https://www.facebook.com/#!/events/227323290810124/?fref=ts

Am Tag vorher (also Freitag, 27.6.) ist die Barrikade auch wieder ab 20 Uhr geöffnet

Ostersamstag läuft der nächste Vegan-Brunch

Was Melanie Joy mit ihrem Buch “ Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ sagen wollte…so ist das.
Vielleicht in dem Film etwas plakativ und niveaulos aber von Kernaussage richtig!

Und so seht ihr aus, wenn ihr konsequent unseren Vegan-Brunch besucht:

Tagesseminar in Moers/Barrikade: „Kapitalismuskritik und die Frage nach der Alternative“.

Nach langer Zeit organisieren wir mal wieder eine Veranstaltung zur Aktivierung unserer grauen Gehirnzellen.

Tagesseminar in Moers/Barrikade: „Kapitalismuskritik und die Frage nach der Alternative“.

Am Samstag, den 5. April mit Hermann Lueer, dem Autoren des gleichnamigen Buches (siehe auch unter www.syndikat-a.de)
Leute von außerhalb sollten schon Freitagabend anreisen. Für Freitagabend haben wir selbstverständlich auch was zu essen vorbereitet. Schlafplätze sind vorhanden.
Beginn mit Frühstück am Samstag um 9 Uhr, Start der VA 10 Uhr. Ende der VA 17.30 Uhr.
Kulinarischen Versorgung und die Kosten für den Referenten übernimmt das Syndikat-A.
Die Anmeldung ist verbindlich. Anmelden bitte unter syndikat-a@fau.org.

Thesenpapier bzw. Tagesablauf der Veranstaltung:

Vormittag:
1. Warum die Frage nach der Alternative zum Kapitalismus Einigkeit in der Kritik am Kapitalismus voraussetzt
2. Argumente gegen Eigentum, Ware, Geld und Kapital

Nachmittag:
3. Kritik des Realsozialismus
4. Grundprinzipien einer Gesellschaft jenseits von Eigentum, Ware, Geld und Kapital

Die Ausführungen werden mit einer PowerPoint – Präsentation via Beamer unterstützt.

Beste Grüße
von den SündiCats

Gemütliches Beisammensein am 21.03.2014

Kommt vorbei, der Eintritt ist frei!

Vegan-Brunch in der Barrikade

Brunch

Am Samstag, den 14.12.13 hauen wir uns die Hucke voll. Das Motto heißt zwar „Bring food, get food“, aber wenn euer Haushaltsgeld schon in den roten Zahlen herumlungert oder ihr einfach nicht die Möglichkeit hattet zu kochen, weil euch der Strom abgestellt wurde…tut euch keinen Zwang an und kommt einfach vorbei. Wir können teilen! Das alles läuft ab 13 Uhr. Ende offen.

Übrigens ist der Buchladen auch geöffnet, so dass ihr auch ein gutes Buch käuflich erwerben könnt…

Liedermacherabend in der Barrikade

Am 18.10.2013 macht das Liedermacherduo Der Michi & Der Sprenz Station in der Barrikade. Ab 20 Uhr geben sich die punkrockbanderfahrenen Männer mit und ohne Bart seriös und präsentieren auf Holzgitarren Lieder über Menschen, vor allem über Menschen in Beziehungen, oder aber über Beziehung von Menschen zu Menschen. Der Thorsten hat lange nicht mehr in der Barri gespielt, er darf auch mal wieder ran und macht Vor- und Mittelprogramm mit teils neuen Liedern über Flugenten, Katzen & Motten, Tango, Steine & Krieg. Und mit Marta an der Geige als geheimer Gaststarin kann dann aber auch gar nichts mehr schief gehen. Der Eintritt ist frei!

Einladung zum Geburtstag: Die Barrikade wird volljährig!

Endlich volljährig! Also endlich Cocktails!

Am Freitag, 28.9. (ab 20 Uhr), und am Samstag, 29.9. (ab 16 Uhr), gibt es unter anderem leckere Liedermacherkonzerte – am 28.9. (Vorabend der eigentlichen Party) spielen der FaulenzA (mit seiner frisch erschienenen CD im Gepäck) und der Thorsten (mit neuem Alleinunterhalter-Programm und töfte blauer Gitarre – Premiere!!!); am 29. René Dombrowski und Michel B.

Außerdem gibt es an dem Samstag: D.I.Y. Klamotten-Workshop (bitte selbst Klamotten mitbringen, die ihr verschönern möchtet), die Trash Tombola (jedes Los ein Gewinn – Lose gegen Spende), Umsonstregal, besagte Cocktail-Bar, veganes Buffet, eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Barri und mehr!

Eintritt frei, kommt vorbei! :-)

Pfade durch Utopia

Am Freitag, den 7.9. um 20.30 Uhr zeigen wir den Film „Pfade durch Utopia“.

„Pfade durch Utopia“ ist ein Buch plus Film und sowohl spannender Reisebericht als auch Dokumentation utopischer Praxis, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach postkapitalistischen Lebensformen. Vom illegalen Klima-Camp beim Londoner Flughafen Heathrow bis zum von Punks besetzten Weiler in den Cevennen, von der von ihren Schülern selbst verwalteten anarchistischen Schule bis zur englischen Agrarkommune, von besetzten Fabriken in Serbien über die Freie-Liebe-Kommune in einer alten ostdeutschen Stasi-Basis bis zum Bauernhof, auf dem Privateigentum gänzlich abgeschafft ist – die Autoren haben in den in den Breschen und Lücken der Gegenwart sehr lebendige Utopien gefunden.
Aus dieser reichen Erfahrung ist Pfade durch Utopia entstanden, ein verführerischer Bericht, der vom Leben dieser Gemeinschaften erzählt, von ihrem Alltag und ihrer Geschichte. Der dem Buch beiliegende Film, der während der Reise gedreht wurde, ist ein poetisches Roadmovie aus der Zukunft.

Der Film läuft 110 min.

Das Buch/Film kann im Syndikat-A käuflich erworben werden.

Rückschau…

…auf einen schönen Abend

……

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Atze Wellblech am Freitag den 17.08.

Der Geigerzähler kommt mal wieder in die Barrikade, diesmal mit Verstärkung :-)

Am Freitag, 17.8.2012, 20.30 Uhr, freuen wir uns auf den Besuch der Kontrabaß+Geige-Punk-Straßenmusiker Atze Wellblech aus Berlin.
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Die Woche: Interessante Dates hier ume Ecke

Veganismus…Tierrechte usw.
Am Freitag, den 11.5…
… gibt’s im Schwarzen Adler (Rheinberg bzw. Vierbaum) einen Vortrag zum Thema Tierrechte (initiiert von den Grünen, aber das soll uns nicht weiter stören ;) ):
Den Vortrag hält Günther Rogausch, Tierrechtler, anschließend soll Raum für eine offene Diskussion geboten werden.
Schwerpunkte des Vortrags:
- Veganismus
- Vegane Mythen
- Vegetarismus
- Speziesismus
Aufklärung der Begriffe Nutztiere, Versuchstiere, Pelztiere, Schlachtvieh..

Der Eintritt ist frei.
Die Seite vom „Schwarzen Adler“: Veganismus/Tierrechte“

Das ist für den einen oder die andere vielleicht ganz interessant, wir können euch eine Mitfahrgelegenheit ab der „Barrikade“ offerieren. Platz für 5 Mitreisende!

Wer Interesse hat, melde sich bitte vorher per Mail
Treffpunkt ist Freitag, 18:30 Uhr, am Parkplatz Barbarastraße an der „Barrikade“

Gegen 22°° geht’s zurück zur Barrikade einen trinken und „Rocket from the Tombs“ hören und uns dann auf Samstag freuen…

Der Rock‘Roll Punkrock-Klassiker, hört auf den Text. Bald sind die alten Säcke tot und dann habt ihr was verpaßt.

Ain‘t It Fun


Rocket from the Tombs

Am Samstag, den 12.5. im Steinbruch, Duisburg -Neudorf
Legendäre „Art-Punk-Band“ mit David Thomas, bekannt als Sänger von Pere Ubu, bekannt durch diverse Soloprojekte, abgedrehter Typ. Er war auch schon zweimal beim Moersfestival. Das kann sich nur lohnen und kein Mensch weiß es mal wieder zu schätzen.
Die Seite vom „Steinbruch“: „Rocket from the Tombs im Steinbruch“

SONICREDUCER (Das ist Elenas Text)

Und am Sonntag, den 13.5. läuft nur unwesentliches!!

Das Parlament von Kurt Tucholsky

Ob die Sozialisten in den Reichstag ziehn –
is ja janz ejal!
Ob der Vater Wirth will nach links entfliehn,
oder ob er kuscht wegen Disziplin –
is ja janz ejal!

Ob die Volkspartei mit den Schiele-Augen
einen hinmacht mitten ins Lokal
und den Demokraten auf die Hühneraugen …
is ja janz ejal!
is ja janz ejal!
is ja janz ejal!

Die Plakate kleben an den Mauern –
is ja janz ejal!
mit dem Schmus für Städter und für Bauern:
»Zwölfte Stunde!« – »Soll die Schande dauern?«
Is ja janz ejal!

Kennt ihr jene, die dahinter sitzen
und die Schnüre ziehn bei jeder Wahl?
Ob im Bockbiersaal die Propagandafritzen
sich halb heiser brüllen und dabei Bäche schwitzen –:
is ja janz ejal!
is ja janz ejal!
is ja janz ejal!

Ob die Funktionäre ganz und gar verrosten –
is ja janz ejal!
Ob der schöne Rudi den Ministerposten
endlich kriegt – (das wird nicht billig kosten):
is ja janz ejal!

Dein Geschick, Deutschland, machen Industrien,
Banken und die Schiffahrtskompanien –
welch ein Bumstheater ist die Wahl!
Reg dich auf und reg dich ab im Grimme!

Wähle, wähle! Doch des Volkes Stimme
is ja janz ejal!
is ja janz ejal!

is ja janz ejal –!

Das war ein wunderbarer Abend…

…vielen Dank an alle, die da waren!
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Lesen! Vorlesen! Vorgelesen bekommen!

Gute-Nacht-Geschichten! Lästerlyrik! Sach-, Kampf- und Krampftexte! Elendsexegese! Spaziergänge durch die ganze verletterte Poesiedlung!

Eigene Texte, fremde Texte, gute Texte, schlechte Texte – wir lesen am Barri-Tresen und auch ihr dürft alles mitbringen und in stimmiger Kneipenatmosphäre selbst vortragen.
Freitag, 16.3.2012, rein geht’s ab 20 Uhr.

In der „Barrikade“ – Ein Konzert der härteren Art

Nach dem akustischen Klampfengedudel der letzten Zeit geht es in der „Barrikade“ mal wieder richtig zur Sache.
Am Sonntagabend, den Abend vor Ostermontag, an dem ihr alle auspennen könnt, also am 8. April spielen die Combos „Respect my fist“ und „Käptn Awesome“ im Barri-Keller.

Das kommt auf euch zu:
18 Uhr Einlaß
19 Uhr Vortrag von Andrea Kügler: Männlichkeitskonstruktionen im HC/Punk
20 Uhr Band I „Käptn Awesome“
21.30 Uhr Band II „Respect my Fist“
Das Ganze für läppische 3 – 5 € Eintritt, je nachdem was eure Geldbörse hergibt und was es euch wert ist.

„Respect my fist“…Punk statt Postgender, Agitation statt Arbeit, Radikal statt Rassismus: Respect My Fist aus Berlin stellen sich gegen Herrschaft, Normen und den alltäglichen Gesellschaftsirrsinn. Mit ordentlich Rotz unterm Rock ziehen die drei Sekretärinnen für feministische Propaganda durch linke Zusammenhänge und verkuppeln Katy Perry mit Manowar.

und „Käptn Awesome“… wollen die Welt mit Queercore retten! Gemäß dem Motto „making punk queer again“ bringen sie glitzernde Darkness in den schnöden durchnormierten Alltag. Käptn Awesome sind zu viert, kommen aus Berlin und erobern mit ordentlich Krach die Nacht zurück.“

Zuvor bekommt ihr von Andrea Kügler noch Input der inhaltlichen Art verpasst:
„Im Vortrag zu Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness in den Jugendbewegungen Hardcore/Punk wird anhand von ausgewählten Songtexten und Bildern über verschiedene Rollenbilder und Subjektkonstruktionen der Szene diskutiert. Durch einen ethnografischen Zugang werden Themen von HomoCore, Riot Grrrl und Afropunk angeschnitten.
Es geht vor allem um die Wahrnehmung und reflexive Arbeit zum Thema Männlichkeit und Whiteness. Wer nimmt in den Szenen wie Raum ein? Wo lassen sich subversive Strategien/Handlungen oder Emanzipation ausmachen?
Andrea Kügler ist selbst in der Hardcore-Szene aktiv. Sie hat in verschiedenen Hardcore/Punk Bands gespielt und veranstaltet regelmäßig Konzerte. Somit ist das Thema nicht nur eine wissenschaftliche
Angelegenheit, sondern eine Reaktion auf eigene Erfahrungen und ein Versuch, mit Themen wie Heteronormativität und Whiteness in der Szene umzugehen.“

Käptn Awesome


Respect my fist

Nachtrag zur Psycho-Veranstaltung

Am 28ten Januar war der Neurowissenschaftler Dr. Burkhard Wiebel in der Barrikade zu Besuch um über das Thema Psychosozialen Folgen des Neoliberalismus zu referieren.
In einem sehr interessanten und anspruchsvollem Vortrag ging es zuerst um die Grundlagen des Gehirns, wie es aufgebaut ist und funktioniert.
Dieser doch sehr wissenschaftliche Teil wurde durch bildliche Darstellungen und aufschlussreiche Erläuterungen allgemeinverständlich dargestellt. Im weiteren Verlauf verknüpfte Wiebel die Prozesse in der heutigen Gesellschaft mit der Wirkung des Gehirns und wie diese Prozesse auf das Gehirn und seine Chemie einwirken. So wurde deutlich auf welche Art und Weise der Streß und Druck, zum Beispiel in den Bachelor/Masterstudiengängen oder durch anhaltende Arbeitslosigkeit, Depressionen auslösen.
Schon während des Vortrages wurden viele Detailfragen gestellt und ausgiebig beantwortet und auch nach Ende des Vortragsteiles wurde lange weiter diskutiert.
Die Barrikade war rappelvoll, so voll das einige letzten Gäste auf der Treppe platznehmen mussten um teilnehmen zu können. Doch auch aus dieser Perspektive war ein aufschlussreicher und erhellender Abend zu genießen.
Unterstützt wurde der Abend durch leckere Vegane Kost und wie immer non-Profit-Getränke-Preise.
M.

DIY (Do It Yourself) statt Ficken, Saufen, Oi

Der erste Freitag im Februar (03.02) steht bei uns ganz im Zeichen des „Do it yourself“ Gedankens. Und deshalb wird es einen Workshop zum Klamotten selbst gestalten und eine Filmvorführung über die europäische DIY-Punk/Hardcoreszene geben.
Im Workshop könnt ihr eure Kleidungsstücke mit Textilfarben selbst gestalten.T-shirts, Pulli`s, Hosen, Stofftaschen oder was auch immer ihr gestalten wollt, solltet ihr selbst mitbringen. Farben, Pinsel und ein paar Schablonen haben wir da. Ihr könnt natürlich auch eure eigenen Motive für Schablonen mitbringen.
Im Anschluss an den Workshop wird der Film „Noise and Resistance – Voices from the DIY Underground“ von Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade gezeigt.

Noise and Resistance – Voices from the DIY Underground

Noise

Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößliche Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm „Noise and Resistance“. Was manchen nur als Lärm und Störung gilt, machen sie als vitale Artikulation des Widerstands deutlich : Punk ist hier weder Modeerscheinung noch verstaubtes Relikt der Vergangenheit, sondern der lebendige Ausdruck eines Lebensgefühls.

Die beiden Regisseurinnen begeben sich mitten hinein in eine höchstlebendige und pulsierende, eine aufbegehrende und selbstbewusste Szene. Ob Hausbesetzer aus Barcelona, Antifaschisten in Moskau, niederländische Gewerkschaftskämpfer, die Aktivisten des englischen CRASS – Kollektivs, queere Wagenplatzbewohner aus Berlin oder Punkgirl-Bands in Schweden – immer ist die Musik eine kollektive Selbstbehauptung, ein vertontes Nein, dessen Losung „Do it yourself!“ zur lautstarken Internationale des 21. Jahrhundert geworden ist.

„Noise and Resistance“ ist eine inspirierende Reise durch Europas Utopia der Gegenwart, an subkulturelle Sehnsuchtsorte, wo aus Unabhängigkeit Gemeinschaft entsteht – und der beste Punk-Sound, den man seit Jahren gehört hat.

Psychosoziale Folgen des Neoliberalismus

Veranstaltung am Samstag, den 28.1.2012, 19 Uhr in der Barrikade

Dass die Zwänge der kapitalistischen Ökonomie Auswirkungen auf unsere Psyche, unsere Emotionen, also unser Seelenheil im weitesten Sinne haben, dürfte zum Allgemeinwissen halbwegs aufgeklärter Menschen gehören.

Schlagworte wie „Burn Out“, Depressionen, Mobbing usw. sind immerwährende Themen in den Medien.

Im Rahmen einer Veranstaltung in der „Barrikade“ referieren die Diplom-Psychologin Alisha Pilenko und der Neurowissenschaftler Dr. Burkhard Wiebel daüber, wie die Zusammenhänge des neoliberalen Kapitalismus Einfluß auf die persönlichen Verhaltensmuster nehmen und zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Im Vortrag werden die wichtigsten gesellschafts- und naturwissenschaftlichen Erkenntnisse allgemein verständlich dargeboten.
Im Anschluß an den Vortrag besteht Gelegenheit, Details kritisch zu hinterfragen mit dem Ziel, im Rahmen einer offenen Diskussion sowohl individuelle als auch kollektive Widerstandsmöglichkeiten zu finden und zu erörtern.
Die beiden ReferentInnen haben das Buch „Mechanismen psychosozialer Zerstörung. Neoliberales Herrschaftsdenken, Stressfaktoren der Prekarität, Widerstand“ mit herausgebracht.
Eine Vortrags- u. Diskussionsveranstaltung des Syndikat-A
Der Eintritt ist frei.
Psycho

Der „letzte Moerser Liedermacher“ in der Barrikade

Freitag der 13. – traditionell ein Tag zum Mäusemelken, Katastophenzählen und Beziehungenüberdenken.
Und jetzt spielt auch noch der Thorsten in der Barrikade ein Kneipenkonzert.
Nur die Gitarre, er und die Dissonanzen des beschädigten Lebens.
Ach ja, eine Solo-CD voll seiner feisten musikalischen Jugendsünden hat der „letzte Moerser Liedermacher“ auch noch gemacht, mit der er in der Barrikade erstmals das Licht der Welt erschreckt.
Thorsten outet sich als asexueller Sozialschmarotzer und Lebenszeitretter und fordert auch noch dazu auf, die Barrikade(n) einzureißen. Drollige Musik also.
Zu hören am 13. Januar 2012 in der Barrikade; Einlaß ist 20 Uhr, Beginn ist ziemlich pünktlich um 20.30 Uhr (bitte nicht zu spät kommen, das Konzert dauert nur eine gute halbe Stunde)! Und der Eintritt ist natürlich frei.

Why Men Don‘t Talk About Their Penisses

Freitag, 25. Februar 2011, 20.30 Uhr

Filmvorführung mit anschließender offener Diskussion (ab 12 Jahren) in der Barrikade

Eine kleine Dokumentation über Männer und ihre Penisse mit Männern, Männern, die vorher Frauen waren, und Frauen, die vorher Männer waren, mit nackten und angezogenen Männern, mit Männern, die ihren Penis zeigen, und Männern, die ihren Penis verstecken, und Männern, bei denen man sich nicht sicher ist, ob sie einen Penis haben.

Der Eintritt ist frei.

Ungleiche Schwestern?!

Am Samstag vor dem „Internationalen Frauenkampftag“, also am 5.März, 20 Uhr in der „Barrikade“:

Ungleiche Schwestern?!

„Ostfrauen sind trutschige Muttis und Westfrauen nervende Emanzen. So sehen sich Frauen aus beiden Teilen nach der Wende. Eine gesamtdeutsche Frauenbewegung scheitert“- so schreibt Simone Schmollack am 11.05.2009 in der taz. Diesen bis heute erkennbaren Unterschieden in der Frauenbewegung Ost und West nachzuspüren und aufzudecken, der Frage, warum es bis heute keinen gesamtdeutschen Feminismus gibt, aus ostdeutscher Perspektive nachzugehen wünscht sich eine 40-jährige Feministin aus der DDR am
05.03.2011 in Moers.

Für Frauen aus dem Osten war der Anschluß der DDR an die BRD ein Kulturschock, von dem sie sich bis heute nicht erholt haben. Was im Osten bereits alltäglich war, musste im Westen noch erfunden werden. Während der westdeutsche Feminismus mehr akademisch und abstrakt das Private politisiert und die schmutzigen Kleinigkeiten der Geschlechterbeziehungen in den Fokus der Öffentlichkeit zerrt, war frau im Osten schon einen Schritt weiter. Doch auch in der DDR waren die Lebensverhältnisse für Frauen noch lange nicht optimal, die Gleichstellung viel eher verordnet.
Sich von heute auf morgen, in einem neuen Wirtschaftssystem zurecht zu finden, ist für niemanden leicht, aber am allerschlimmsten wohl für jene, die ihre formale Gleichstellung gegen eine postpatriarchale
Diskriminierung eintauschen, die in der BRD nicht nur strukturell ist: Frauen aus der DDR!

In teils sehr persönlichen, hochpolitischen und witzigen Texten aus dem Blättchen, dem Eulenspiegel und dem Privat-Archiv geht die Magdeburgerin Ines Fritz der Doppelbelastung, eine Frau und eine Denkerin zu sein, auf die Spur und erklärt am Ende des Abends den Geschlechterkampf für beendet.

Das Schlachten beenden!

Buchvorstellung und Lesung in der Barrikade:
Am Freitag, den 4.2.2011 20.30 Uhr

Leo Tolstoi, Clara Wichmann, Elisée Reclus, Magnus Schwantje u.a.
Das Schlachten beenden!

Zur Kritik der Gewalt an Tieren. Anarchistische, feministische, pazifistische und linkssozialistische Traditionen

Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Waren die modernen Schlachthäuser von Chicago bis Tula/Russland, die im ausgehenden 19. Jahrhundert die Epoche der industriellen Schlachtung und Massentierhaltung einläuteten, wirklich eine „humanere Form des Tötens“, wie es damals propagiert wurde? Gibt es überhaupt moderne, „humane“ Formen des Tötens? Leo Tolstoi hat einen dieser modernen Schlachthöfe besucht und war geschockt. Magnus Schwantje hat dann mitten im Ersten Weltkrieg Analysen zum Zusammenhang von Tiermord und Menschenmord veröffentlicht. Für den Anarchisten Elisée Reclus gehörte zu einer anarchistischen Moral die vegetarische Lebensweise. Die Feministin, Juristin und gewaltfreie Anarchistin Clara Wichmann stellte eine Rechtstradition infrage, die Tiere mit Sachen gleichstellte. „Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft“, propagierte in den zwanziger Jahren der „Internationale Sozialistische Kampfbund“ (ISK) und meinte damit, dass auch Tiere frei von Ausbeutung leben sollten.
Die heutigen Kontroversen um Veganismus, Tierrechts-Bewegungen, Kampagnen gegen Massentierhaltung und Tierversuche haben eine Geschichte, die zum Teil mit anarchistischen, pazifistischen, sozialistischen und feministischen Argumentationen verknüpft war. Das Buch geht diesen historischen Spuren nach.

Anarchie und Sex

Freitag, 10.12.2010, 20 Uhr

Vortrag mit anschließender Diskussion
Referent: Rudolf Mühland, FAU Düsseldorf
(Eintritt frei)

Die Idee zu diesem Vortrag hatte ich bei einer Veranstaltung in Salzburg. Im Anschluss an den Vortrag „Anarchie und Strafe – zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie“ diskutierten die Anwesenden sehr schnell überSex, Gender, SM-Praktiken u.v.a.m.
Diese Diskussion zeigte mir einerseits, dass es ein großes Interesse am Thema Sex* und andererseits, trotz zahlreicher analytischer Beschäftigungen mit dem Thema, allerlei Unsicherheiten gibt. Mein Vortrag wird sicher nicht in der Lage sein alle Frage zu beantworten (oder auch nur anzureißen), aber ich hoffe doch einige sachlich-sinnliche Hinweise geben zu können. Aber was macht uns eigentlich beim Thema Sex so unsicher und vor allem, was hat Sex mit Anarchie zu tun?
Mit Konstantin Wecker („Freiheit, das heißt keine Angst haben vor nichts und niemand“) möchte ich die Frage nach dem Zusammenhang von Sex und Anarchie vorerst beantworten. Gleichzeitig habe ich hier auch eine gute Überleitung zu der Antwort auf die Frage, was uns denn beim Thema Sex so unsicher macht. Meiner Ansicht nach ist es Angst.
Angst vor Strafe, vor Verlust, vor abweichendem Verhalten, vor Unkenntnis, vor ungewolltem Verhalten usw. usf. Spätestens ab der Pubertät beschäftigen wir uns alle mehr oder weniger mit Sex. Aber schon vorher werden wir in unsere Geschlechterrollen gedrängt. Zum Teil operativ, zum Teil durch die Konfrontation mit Rollenbildern und „kindgerechtem“ Spielzeug. Doch zurück zur Pubertät. Wir fangen an uns selbst, unseren Körper, unsere Lust zu erkunden. Schon hier tragen viele von uns ein ganzen Netzwerk von Schuldgefühlen mit sich herum, fühlen einen Widerspruch zwischen dem, was sie fühlen, und dem, was ihnen beigebracht wurde. Die Entdeckung des anderen (das meine ich nicht geschlechtlich, sondern rein numerisch) macht
die Angelegenheit oft nicht leichter.
Woher sollen wir wissen, was das Gegenüber (denkt euch ruhig den Plural dazu) mag und möchte? Müssen wir gesetzte Grenzen in alle Ewigkeit akzeptieren oder dürfen wir sie überschreiten, und wenn ja, wie? Wie wirken
sich (für die Intellektuellen unter uns) gesellschaftliche Realitäten wie Staatlichkeit (im weitesten Sinn!) und Kapitalismus auf unsere Sexualität und die Konstruktion/Dekonstruktion der Geschlechterrollen aus?
Ist es OK Pornos zu schauen? Was passiert eigentlich im Pornokino? Darf ich beim Sex schlagen, fesseln, befehlen? Ist Monogamie in Ordnung? Woher kommt meine Eifersucht? Warum sitzen die Kerle im Zug immer so, das auf dem Viersitzer kein Platz mehr für mich ist? Welchen Sinn oder Unsinn machen Dinge wie
soziales und biologisches Geschlecht und wie wird das bestimmt? Geht Sex ohne Liebe? Was ist mit Beschneidung? Und noch mal: Was hat das alles mit Anarchie zu tun? Ist das Ganze nicht einfach nur eine private Angelegenheit?

* Wenn ich von Sex schreibe, denke ich Gender und alle anderen Aspekte gleich mit. Ich möchte der schriftstellerischen Einfachheit halber Sex nicht einfach nur als Geschlechtsakt verstanden wissen, vielmehr als
Überschrift für ein Netzwerk verschiedenster Begriffe.




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