Am Freitag, den 6. November, 21 Uhr, spielt in der „Barrikade“ mal wieder eine Kapelle auf. Fürs leibliche Wohl wird – wie immer – gesorgt.
Da wir nicht genau wissen was uns an diesem Abend erwartet, hier eine kurze Selbstdarstellung der Combo:
„Philosophie trifft Akustik-Klampfe trifft harmonisch-rotzigen, gesellschaftskritischen, meist traurigen und oft politisch-plakativen Gesang. Das ist René Dombrowski auf´m Punkt gebracht. Die Herkunft aus der Unterschicht ist dem anarchistischen Liedermacher ebenso anzumerken, wie sein Ausbruch daraus. Eine gekonnte Symbiose aus prollohaftem und intellektuellem musikalischen Habitus garantiert sein neuester Mitstreiter an der Gitarre, der Colonel. So gibt et René Dombrowski jetzt als Duo!“
Wir sehen uns.
Hier die My Space Seite mit Hörproben:
Renè Dombrowski
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Ja, schön war’s, trotz zuviel Jägermeister
– wenn auch nur solo statt duo. Dafür mit „Vorband“…
2 Pics, sonst ham wa nix:

Der Herr Dombrowski

..und das geneigte Publikum, zumindest ein Teil davon.
Na denn mal Prost!
Ähnlich wie in Hamburg und Münster war das Publikum nicht gerade in Massen in die „Barrikade“ geströmt. Nichtsdestotrotz wars ein interessanter Abend. Gabriel ist ein symphatischer Typ, der locker die Broschüre vorstellte und uns einen Überblick über die schwedische Szene und die Rolle der syndikalistischen Organisation SAC gab. (mehr…)
Ein Text zur aktuellen Krise, den wir von der „Trend“ Onlinezeitung kopiert haben. Interessant und diskussionswürdig.
von exner2 am Montag
Die “Regulierung der Finanzmärkte” wird zum neuen Mainstream. Der CDU-Politiker Heiner Geißler erklärt, dass “die Marktideologie gescheitert” sei. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac fühlt sich bestätigt. Hat man es doch seit Jahr und Tag gesagt: die “entfesselten” Finanzmärkte sind instabil. Nun fühlt Attac seine große Stunde gekommen, so scheint’s. Und man bläst zum Halali: “Die Krise ist die direkte Folge der Gier und der Skrupellosigkeit der Banker und Fondsmanager – und vor allem der Tatenlosigkeit der Politik”, tönt Attac Deutschland auf der Titelseite seiner Webpage.
Attac liegt falsch.
Die vermeintliche “Gier” ist dem Kapitalismus eingebaut. In einer Geldwirtschaft macht Produktion nur Sinn, wenn mehr Geld dabei herauskommt als investiert worden ist. Das erzwingt nicht zuletzt die Konkurrenz – wer keinen Profit macht, kommt darin um. Und weil am Markt niemand vor dem anderen sicher ist, wird der Profit auch nach Kräften maximiert. Ganz abgesehen davon, dass in einer Geldwirtschaft es gar nicht anders sein kann, als dass mehr Geld besser ist als weniger Geld. Attac fuchtelt daher zu Unrecht mit dem moralischen Zeigefinger herum. Mehr Moral hilft keinen Zentimeter weiter, wenn das Problem in der Struktur der Gesellschaft liegt. Skrupellos ist es, nur leben zu können, wenn man sich verkaufen kann. Dass Attac dagegen jemals aufgetreten ist, habe ich noch nicht gehört. (mehr…)