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Veganer Frühlingsbrunch (#25) in der Barrikade

Hallo ihr Lieben!

Die kalten und grauen Wintertage sind vorbei, Licht, Wärme, gute Laune und gutes Essen halten Einzug.

Nach einer etwas längeren Pause könnt ihr – laut wetter.com ;-) – bei angenehmen 22 Grad (die Biergartensaison ist eröffnet)

am 21.04. ab 13 Uhr

wieder eure tierleidfreien kulinarischen Kreationen anschleppen und verkosten lassen :-) , aber auch einfach „nur so“ vorbeikommen.
„Bring food, get food“ heißt zwar der Slogan, unter dem die Völlerei läuft, wer es aber sprichwörtlich nicht gebacken kriegt, was mitzubringen, sollte dem Geschehen nicht aus falsch verstandener Scham fernbleiben. No problem. Sozialismus heißt auch teilen können ;-)

Öffnungszeiten in den nächsten Wochen

… für euren Terminkalender:

- Mitmachbrunch am 21.04.
- 04.05.
- 25.05. Liedermacherabend
- Vorleseabend am 01.06.
- 15.06.
- 06.07. Film „Im inneren Kreis“

Am 6.4.

</p

But Alive – Zielgruppe 1

But Alive – Zielgruppe 2 Feigheit hat einen Namen: Linksliberal!

Früher die coolen „But Alive“ – heute die dämlichen „Kettcar“. Die Zeiten ändern sich.

Hier kommt die multikulturelle doppelmoral
Eine handvoll integrieren und der rest ist egal
Ihr wollt weltfrieden spielen in eurem wohlstandsghetto
Und das ist auch gar nicht schwer mit deinen 3,2 netto
Willst die farbige pizza und die türkische musik
Aber nicht den riot und nicht den bürgerkrieg
Ihr wollt, daß eure triste welt ein bißchen bunter wird
Während irgendwo anders der andere stirbt
Ihr werdet irgendwann schon merken
Daß hier irgendwas nicht stimmt
Weil der sternmarsch der völker auf die erste welt beginnt
Und was werdet ihr tun wenn sie mauern aufbauen?
Zusehen – betroffen sein – und wegschauen?
Zusehen – betroffen sein – und wegschauen!

Ich wär ja immer nur dagegen, soll mal was sagen was ich will
Ok, lehnt euch zurück und bleibt alle kurz still
Weiß doch ziemlich genau, dass euch das nicht passt
Weil ihr alle dieses land vielmehr liebt als hasst
Und sie hatte keine chance und wir predigten geduld
Heute sagen wir es wäre doch ihre schuld
Ein tropfen in die wüste ein paar krümel vor die füße
Und jetzt seht zu und von hier schöne grüße
Fangen wir doch mal an mit globaler umverteilung
Es ist alles am verrecken deshalb beeilung
Realist genug um zu wissen daß das nie passiert
Einen kampf zu kämpfen den man sowieso verliert
Denn ich weiß was ihr mit globalem denken meint
Dass man ihnen zwar nicht hilft doch für sie weint
Ob sie das grundgesetz ändern, ist euch völlig egal
Diese feigheit hat nen namen: „linksliberal“
„Bin ich hier in der schule, oder was?“
Oh gott wie ich dieses erklären hasse
Das ist gemeinschaftskunde-aufsatz 8. Klasse
Mit gemeinschaftskunde-aufsatz ist jetzt aber schluss
Weil ich es nicht bin, der der menschheit was erklären muss
In drei minuten pop nur der wille zur veränderung
Und worte zum erklären mit dem ziel der verständigung
Keinen blassen schimmer ob ich dich damit erreiche
Langsam wird es klarer, wir wollen nicht das gleiche
Wir werden nicht für euch bluten nicht mit euch weinen
Eure verdammte betroffenheit immer verneinen
Eure pseudo-menschlichkeit, begreift das endlich
Für ein paar freunde und mich so selbstverständlich
Und um uns herum nur das stumpfe einverständnis
Wenn es noch so bitter ist: was bleibt ist die erkenntnis
Im falschen nichts richtig, ob im nehmen oder geben

[Chorus:][x4]
Dass wir alle nur eine lüge leben
Dass wir alle halt hier nur eine lüge leben

Leseabend in der Barrikade / „Wir müssen reden – über Literatur“

Freitag, 02.03.2018 ab 20 Uhr:

Wir müssen reden – über Literatur

Die Theoretiker*innen erklären uns die Welt. Wir brauchen sie, um die Zusammenhänge begreifen zu können, in denen wir leben. Aber um etwas wirklich zu verstehen, um nach- und mitempfinden zu können, braucht es oft auch eine Geschichte und einen Menschen, der sie uns erzählt.

Wir möchten Euch den Raum und die Zeit geben, um Geschichten vorzulesen, Geschichten vorzustellen oder über die Schriftsteller*innen zu berichten, die für uns diese Geschichten erfunden und aufgeschrieben haben.

Wer mag, hat 10 Minuten Zeit, eine Erzählung, einen Roman, ein Gedicht vorzustellen oder daraus vorzulesen, vielleicht auch nur zu erzählen, welche Texte in der letzten Zeit persönlich wichtig waren. Nach jeder kurzen Vorstellung wollen wir dann gemeinsam drüber reden, damit jede*r mitmachen kann, auch ohne selbst etwas vorbereitet zu haben.

Thematisch wollen wir bei dieser Veranstaltung offen bleiben, damit ausdrücklich auch Platz für die schönen Dinge ist, die uns zum Lachen bringen oder uns ein gutes Gefühl geben. Einfach, weil wir uns auch einmal um uns selbst kümmern dürfen und uns etwas Gutes tun, denn sonst sind wir vielleicht, wie Margarete Stokowski sagt, alle schon an Magengeschwüren gestorben, bevor die Revolution kommt.

Über Anmeldungen an barrikademoers@syndikat-a.de vorab von Leuten, die etwas vorstellen möchten, würden wir uns sehr freuen; Kurzentschlossene sollen sich aber nicht abhalten lassen, auch spontan etwas mitzubringen. Im Anschluß hat die Barrikade noch bis max. 1 Uhr auf.

Wichtig ist noch: Es ist kein Wettbewerb. Die einzige Herausforderung ist, in 10 Minuten andere Menschen für etwas zu begeistern. Wir würden uns freuen, wenn jede*r mit einem neuen Gedanken nach Hause geht.

Lückenfüller bis zur nächsten Veranstaltung – Don‘t let the fuckers get you down

Wie bereits auf dem ersten Album, setzt sich Texterin Beth wieder mit der normativen Kraft der kleinbürgerlichen Gesellschaft auseinander, mit der Andersdenkende scheinbar selbst im 21. Jahrhundert noch zu kämpfen haben.

Forderungen wie: Hinterfrage nicht die Dinge, weiche nicht vom Lebensweg deiner Eltern ab, bleibe katholisch.

„Dieser Einfluss der gesellschaftlichen Normalität ist jetzt – verglichen mit anderen Dingen auf der Welt – nicht wirklich schlimm. Aber er stört mich. Letztendlich sind ein paar wirtschaftliche, ökologische und politische Prozesse, die sich gerade in der Welt abspielen, viel gefährlicher. Aber auch diese gesellschaftlichen Dinge stören mich. Denn das ist etwas, was mich direkt betrifft, etwas, das ich sehen kann und sehr nah bei mir geschieht. Insofern ist es schon sinnvoll, darüber zu singen, eben weil es etwas ist, das in meinem täglichen Leben passiert. Höchstwahrscheinlich schreibe ich aus diesem Grund mehr über sozialen Druck als über andere Dinge.“

Insgesamt sind die Texte weniger fragmentarisch als noch auf dem Debüt, sondern ausgereifter und klarer. Es geht um Selbstzweifel und auch um die Liebe oder vielmehr darüber, dass es manchmal vielleicht besser sei, angesichts ihrer mitunter brachialen Folgen vielleicht ganz die Finger davon zu lassen.

Auf dem Titelstück „Adore“ bekennt sich ausgerechnet Frontfrau Beth, die an einen düsteren Engel erinnert, als Lebensbejaherin und fragt philosophisch: Ist es überhaupt menschlich, das Leben zu verehren?

In Savages‘ Songs finden sich unterschiedliche Einflüsse. Für Jehnny Beth ist der US-Musiker Michael Gira ein wesentlicher davon. Dessen Band „Swans“ beschreibt die Frontrau in ihrem Blog gar als „die Essenz aller Musik“. Parallelen gibt es durchaus – nicht zuletzt dass musikalisch allenfalls wenig dem Zufall überlassen wird. Auch Savages sind Freundinnen des durchdachten, konzeptionellen Arbeitens.

Gutes Seminar!


Das „Kopfrocken“ ist vorbereitet.

Zuvor Frühstück

Gute Infos, teilweise lebhafte kontroverse Diskussionen von alten und jungen Menschen, BetriebsrätInnen und die es nicht werden wollen…und besonders beeindruckend: Nur angenehme Mitmenschen! Ca. 20 Leute, gute Unterstützung von einigen Barricadistas und ein Referent, der auch im Alter sich treu geblieben ist. Was bei den zahllosen Wendehälsen der Gegenwart überhaupt nicht selbstverständlich ist.

Kleine Nachwehen zum Seminar zur Kritischen Psychologie in der Barrikade

Kritische Psychologie mit kleinem „k“ und etwas Praxisbezug. Klaus Ottomeyer bezieht sich in den letzten Jahren auf den sogenannten Neoliberalismus ist aber ein grundsätzlicher Kapitalismuskritiker (light?). Im Gegensatz zu vielen kritischen Psychologen arbeitet Prof. Ottomeyer praktisch, d.h. als Therapeut (oft mit traumatisierten Flüchtlingen). Es hat den Nachtteil nicht im Elfenbeinturm Bestseller schreiben zu können (wie z.B. Fromm), aber wiederum den Vorteil fundiert „seine“ Theorie in der Praxis überprüfen zu können. Hier kommt z.B. die Dialektik von Anpassung und Widerstand gut rüber. Auch wenn es sich „nur“ um rationiertes warmes Wasser in einem Flüchtlingsheim handelt.

Tagesseminar in der Barrikade

Tagesseminar mit Wolfgang Schaumberg/Bochum am Samstag den 27.1.18

Betriebsarbeit/Betriebsrätearbeit – Ein Rückblick und die Frage nach den Perspektiven

1. Einführung mit dem WDR-Film über den größten selbstandigen Streik, bei Opel 2004,
(Opel-Film WDR 2004 (Der Kampf um Opel 2004), gekürzt (29.48 min)
Hintergründe, Fragen, Diskusson

2. Rückblick auf 40 Jahre GoG (früher „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“ später Abkürzung für „Gewerkschafter ohne Grenzen“)

Kritische Fragen u.a.: Was war an der Betriebspolitik/arbeit denn revolutionär? Funktoniert revoltionäre Arbeit in nicht revolutionären Zeiten?

3. Diskussion um den in der Gewerkschaftzeitung „Express“ veröffentlicher Artikel von Wolfgang „Linke ohne Leute“. Bestandsaufnahme, Perspektiven….

Intro des Textes:

Die Linke ohne die Leute?
Ohne dass immer mehr Menschen gegen Verschlechterungen ihrer Arbeits- und Lebenssituation und für sinnvolle Reformen auf die Straße gehen, haben revolutionäre Linke keine Chance, die notwendige Debatte über die Systembedingtheit beklagter Entwicklungen sowie über die Möglichkeit einer anderen Gesellschaft wirksam unter die Leute zu bringen. Das ist nicht diskutierbar mit denjenigen – zumeist bildungsprivilegierten – Linken, die sich beim Weltinterpretieren im linksintellektuellen Selbstbefriedigungsmilieu wohlfühlen und die dann eines Tages mit dem guten Gefühl, Recht gehabt zu haben, das Zeitliche segnen.

Ein Reader zum Seminar wird erstellt und vorab an die Teilnehmenden verschickt.

Lesestoff dazu: Das Buch “Sechs Tage der Selbstermächtigung. Der Streik bei Opel in Bochum Oktober 2004″

Frühstück 10h
Beginn 11h
Mittag 13.30h
Ende ca. 17h
Teilnahme ist für lau bzw. wird vom Syndikat-A finanziert. Essen ist ebenfalls kostenlos (für die Teilnehmenden ).
Übernachtung möglich. Bitte vorher anfragen.
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung.
Kontakt: barrikademoers@syndikat-a.de

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Das war der Samstag. Ein paar Fodos vom letzten Brunch

Kuchen vor der gnadenlosen Liquidierung

Stoff für Pudding-VeganerInnen

Deftig

Subbe vom Hans

Die ersten Gäste…

I know you hate that mystic shit

Sword of Damocles
Lou Reed

I see the sword of Damocles is right above your head
They‘re trying a new treatment to get you out of bed
But radiation kills both bad and good
It can not differentiate
So to cure you they must kill you
The sword of Damocles hangs above your head

Now I have seen lots of peoples die
From car crashes or drugs
Last night on 33rd street, I saw a kid get hit by a bus
Bus this drawn out torture over which part of you lives
Is very hard to take
To cure you, they must kill you
The sword of Damocles above your head

That mix of morphine and Dexedrine
We use it on the street
It kills the pain and keeps you up
Your very soul to keep
But this guessing game has its own rules
The good don‘t always win
And might makes right
The sword of Damocles
Is hanging above your head

It seems everything’s done that must be done
From over here, though things don‘t seem fair
But there are things that we can‘t know
Maybe there’s something over there
Some other world that we don‘t know about
I know you hate that mystic shit
It’s just another way of seeing
The sword of Damocles above your head

3. Warum wahre Liebe unerträglich ist:
Der vergebliche Wunsch nach Nähe und Wärme

Interviewauszug mit Arno Gruen

W.Sie haben an anderer Stelle gesagt: Die Menschen suchen immer „draußen“ das Glück, die Liebe, die Wärme, sie suchen draußen, was sie in sich selbst weg geschlossen haben. Ist diese Suche die Sehnsucht des Menschen, dass endlich jemand kommen möge, der uns wirklich liebt, der uns erlöst von dieser rastlosen Suche, der das wieder gut macht, was die Eltern uns schmerzhaft vermissen ließen? Das Ergebnis dieser Suche ist doch, dass dieser ersehnte Mensch nie kommt.

G.Nein, der kommt nie, weil wir ja auf zwei Dinge fixiert sind. Punkt eins: Wenn wir ganz früh zum Opfer gemacht wurden, weil die Eltern uns ja in unserem Sein nicht entgegenkamen, bleiben wir gefangen in einem Schuldgefühl. Es geht ja um unser Überleben. Deshalb können wir gar nicht glauben, dass die Eltern uns nicht lieben, dass sie nicht fähig dazu sind. Wenn wir das als Säuglinge erkannt hätten, dann wären wir in eine tiefe Depression versunken und gestorben.
Also deuten wir das Geschehen um, um am Leben zu bleiben, nehmen also die „Schuld“ auf unsere Schultern, wir deuten die Situation gegen uns selbst um, so dass wir fühlen, dass die Kälte der Eltern aus unserem Versagen emporsteigt. Wir sind schlecht. (mehr…)

It’s a new world, come inside

It’s a new world, come inside
You can always force a smile
It’s a new world out tonight
Get yourself happy for awhile
For awhile

I‘d like to say you‘re wrong
But we‘ve known it all along
And I‘d like to see your way
And know it can‘t be wrong

It’s a new world for always
It doesn‘t matter what I say
It’s a new world come inside
Get yourself happy for awhile
For awhile

I‘d like to say it’s wrong
We‘ve known it all along
Like to see your way
Know it can‘t be wrong

To let it breathe
And let the limos ride
And let it breathe
We limo to booze heaven
How can you say no to that?
We limo to booze heaven
How can you say no to that?

We‘d like to say it’s wrong
We‘d know it all along
It doesn‘t matter what we say
We‘d know it all along

Let it breathe

Fatalismus kann helfen…Resolution

When I slide, I slide
Open and shut, easy ride
Can‘t befall on open sores
Just behind the velvet door

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve

When I drift, I drift
Until there’s nowhere left to shift
I feel my skin melt away
I‘ll call you back later today

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve

When I go, I go
There’s nothing left to know
Nothing left to see
What will be just will be

Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Everything that rises must resolve
Must resolve

Heute Freitagabend 7.7.

Nudeln mit Hackvleisch-Soße Bolognese :-)

…und noch eins

Kein Schwein liebt euch

Norbert erklärt mal wieder die Welt:

Gebrochene Liebe

Das Leben kann so einfach sein…

Am Freitag, den 16. Juni…

…steht auf der Speisekarte: Mit Tomaten/Hackvleisch gefüllte Zuchini.

Da es vor ein paar Wochen mit der „Planwirtschaft von unten“ nicht geklappt hat, machen wir zukünftig auf „Markt“. Wir bieten an….und wenn wech, dann wech.

Die „Barrikade“: Ein Hort ernster Theoriearbeit, Treffpunkt sehr netter Menschen, ab und wann was leckeres auf der schmalen Speisekarte und immer wieder ein schräger Kindergarten.
You simply must see that location..and than you know: Dat gibt nix mit dem Sozialismus. :-)

Cream

Unsere neue Mailadresse…

…lautet nun: BarrikadeMoers(at)syndikat-a.de




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