Veranstaltung am 10.12.2016

„Als ob Liebe etwas anderes als frei sein könnte!“

Vortrag mit anschließender Diskussion

Unter wechselnden Namen wird die Idee der „freien Liebe“, der „offenen Beziehung“, der „Polyamorie“, der „Beziehungsanarchie“ schon seit langem und insbesondere in libertären Kreisen immer wieder diskutiert.

VordenkerInnen wie Emma Goldman oder Erich Mühsam prangerten bereits im frühen 20. Jahrhundert patriarchale Machtverhältnisse in der bürgerlichen Ehe an und forderten bedingungslose, auf Liebe begründete und offene Beziehungen.
In seinem Buch „Lob der offenen Beziehung“ stellt Oliver Schott zwar fest, dass dank der Aufklärung und sozioökonomischer Veränderungen Abhängigkeitsverhältnisse oft nicht mehr ausschlaggebend für die Bindung zweier Menschen sind. Es hat sich also viel getan.
Doch wird das herkömmliche Modell der monogamen Zweierbeziehung, aber auch unsere Vorstellung davon, was Liebe ist, noch immer selten hinterfragt. Der Autor stellt verbreitete Ansichten auf den Prüfstand und deckt dabei Widersprüche auf, kritisiert das Messen mit zweierlei Maß bei unkonventionellen Beziehungsformen und geht auf vermeintliche Vorteile exklusiver (also ausschließlicher) Beziehungen wie etwa Sicherheit, Intimität, Beständigkeit, Schutz vor Krankheiten ein. Dabei geht es ihm nicht darum, die Monogamie zu verdammen, vielmehr will er Alternativen aufzeigen und Mut machen, sich bewusst und frei zu entscheiden.

Wie diese Alternativen im Einzelnen aussehen, kann gern während des Vortrags (oder danach) von einzelnen TeilnehmerInnen konkretisiert werden.

Referent: Oliver Schott
am 10.12.2016 um 18:00 h
Eintritt frei / Spende erwünscht
Bei Interesse an dem Vortrag bitten wir um Anmeldung unter die-barrikade@web.de


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