Archiv für Juli 2013

Ernährung – Ein Aspekt dieser Klassengesellschaft

Vor nicht allzu langer Zeit war Fleischkonsum ein Zeichen von Wohlstand. Oft konnte sich nur die herrschende Klasse Fleisch „leisten“.

Nun kehrt sich klammheimlich die Situation um. Wer heutzutage in dieser Gesellschaft zur Oberschicht gehört „entsagt“ dem Fleischkonsum in immer stärkerem Maße. Im Gegensatz dazu wird Fleisch Hauptnahrungsmittel der arbeitenden Klasse.
Gründe u.a. sind das durch die Massentierhaltung sehr preiswerte Tierqualfleisch und die „Bildungsferne“ der unteren Schichten.
Für die oberen Schichten ist sicher nicht eine neue tierfreundliche Ethik ausschlaggebend, sondern die diversen „Gammelfleischskandale“ zeigen ihre Wirkung.
Weiterhin spricht sich langsam aber sicher durch diverse Studien belegt herum, daß Fleisch und auch Milch so gesund nicht sind. Im Gegenteil. Ärzte empfehlen nur noch zweimal die Woche Fleisch zu verzehren und staatliche Gesundheitsorganisationen (zuletzt in Australien) erkennen eine rein pflanzliche Ernährung als vorbildlich für die Gesundheit an.

So ändern sich die Zeiten.

Für die arbeitende Klasse heißt das freiwillige Motto weiterhin „Her mit den halben Hähnchen“… Eat Shit!

(Quelle „Die Welt“, Achim Spiller, Professor für Lebensmittelmarketing an der Universität Göttingen)




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