Archiv für März 2012

Lesen! Vorlesen! Vorgelesen bekommen!

Gute-Nacht-Geschichten! Lästerlyrik! Sach-, Kampf- und Krampftexte! Elendsexegese! Spaziergänge durch die ganze verletterte Poesiedlung!

Eigene Texte, fremde Texte, gute Texte, schlechte Texte – wir lesen am Barri-Tresen und auch ihr dürft alles mitbringen und in stimmiger Kneipenatmosphäre selbst vortragen.
Freitag, 16.3.2012, rein geht’s ab 20 Uhr.

In der „Barrikade“ – Ein Konzert der härteren Art

Nach dem akustischen Klampfengedudel der letzten Zeit geht es in der „Barrikade“ mal wieder richtig zur Sache.
Am Sonntagabend, den Abend vor Ostermontag, an dem ihr alle auspennen könnt, also am 8. April spielen die Combos „Respect my fist“ und „Käptn Awesome“ im Barri-Keller.

Das kommt auf euch zu:
18 Uhr Einlaß
19 Uhr Vortrag von Andrea Kügler: Männlichkeitskonstruktionen im HC/Punk
20 Uhr Band I „Käptn Awesome“
21.30 Uhr Band II „Respect my Fist“
Das Ganze für läppische 3 – 5 € Eintritt, je nachdem was eure Geldbörse hergibt und was es euch wert ist.

„Respect my fist“…Punk statt Postgender, Agitation statt Arbeit, Radikal statt Rassismus: Respect My Fist aus Berlin stellen sich gegen Herrschaft, Normen und den alltäglichen Gesellschaftsirrsinn. Mit ordentlich Rotz unterm Rock ziehen die drei Sekretärinnen für feministische Propaganda durch linke Zusammenhänge und verkuppeln Katy Perry mit Manowar.

und „Käptn Awesome“… wollen die Welt mit Queercore retten! Gemäß dem Motto „making punk queer again“ bringen sie glitzernde Darkness in den schnöden durchnormierten Alltag. Käptn Awesome sind zu viert, kommen aus Berlin und erobern mit ordentlich Krach die Nacht zurück.“

Zuvor bekommt ihr von Andrea Kügler noch Input der inhaltlichen Art verpasst:
„Im Vortrag zu Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness in den Jugendbewegungen Hardcore/Punk wird anhand von ausgewählten Songtexten und Bildern über verschiedene Rollenbilder und Subjektkonstruktionen der Szene diskutiert. Durch einen ethnografischen Zugang werden Themen von HomoCore, Riot Grrrl und Afropunk angeschnitten.
Es geht vor allem um die Wahrnehmung und reflexive Arbeit zum Thema Männlichkeit und Whiteness. Wer nimmt in den Szenen wie Raum ein? Wo lassen sich subversive Strategien/Handlungen oder Emanzipation ausmachen?
Andrea Kügler ist selbst in der Hardcore-Szene aktiv. Sie hat in verschiedenen Hardcore/Punk Bands gespielt und veranstaltet regelmäßig Konzerte. Somit ist das Thema nicht nur eine wissenschaftliche
Angelegenheit, sondern eine Reaktion auf eigene Erfahrungen und ein Versuch, mit Themen wie Heteronormativität und Whiteness in der Szene umzugehen.“

Käptn Awesome


Respect my fist




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