Archiv für April 2010

Mode in der Barrikade…

… Wir sind nämlich nicht nur politisch total korrekt, sondern spielen auch modisch immer in der 1. Liga mit. Jeder Trendscout würde sich alle 10 Finger danach lecken, sich in unserem exklusiven Club die eine oder andere Anregung holen zu dürfen.

Beweise?
Bitte sehr: (mehr…)

Veranstaltung zum 1. Mai in der „Barrikade“/23.04.2010/19.30 Uhr

Am Freitag, den 23. April findet eine Veranstaltung zum „Euro-Mayday-Bündnis Ruhrgebiet“ statt. Zwei Referentinnen werden das Bündnis und dessen Inhalte vorstellen. Beginnn 19.30 Uhr in der „Barrikade“.

Im folgenden der Aufruf des Bündnisses:

Hast Du bezahlte Arbeit? Kannst Du davon leben? Hast Du freie Zeit? Was kannst Du Dir leisten? Kannst Du Dein Leben selbst bestimmen? Was wünscht Du Dir? Was machst Du im Alter?

Wir haben die Nase voll! Her mit dem schönen Leben – ohne Angst und Unsicherheit, ohne Ausbeutung und Unterdrückung, hier und überall! Der 1. Mai ist unser Tag, um gemeinsam als Parade laut und sichtbar zu sein und unseren Wünschen Ausdruck zu verleihen.
Der Euromayday ist eine Einladung, um gemeinsam mit anderen zu handeln, zu kämpfen und zu feiern!

Immer mehr Menschen werden Ansprüche und Garantien genommen. Sie werden in unsichere Lebensverhältnisse abgedrängt.
Mittlerweile arbeiten bereits ein Drittel aller Beschäftigten unter prekären Bedingungen, das heißt in Leiharbeit, in Minijobs, in befristeten Arbeitsverhältnissen, in mies oder gar nicht bezahlten Praktika, als Ich-AG oder als papierlose MigrantInnen ohne jeglichen Schutz.
Besonders in den Bereichen Pflege, Hausarbeit und Einzelhandel arbeiten zumeist Frauen, die angesichts der geringen Löhne und der niedrigen Stundenzahlen kein existenzsicherndes Einkommen erhalten.
Diese Prekarisierung und der radikalisierte Wettbewerb setzen auch die so genannten Stammbelegschaften unter Druck. Allein die Anwesenheit von LeiharbeiterInnen in einem Betrieb wirkt (lohn)disziplinierend. (mehr…)

Paul Mattick

Frage: Was würdest du unter den heutigen Verhältnissen den Arbeitern empfehlen ?

Antwort: Im Moment nur eins: die ausschließliche Bezugnahme auf ihre eigenen direkten Interessen, ohne Rücksicht auf den Stand der kapitalistischen Wirtschaft.
Durch Streik und direkte Aktion sollten die Arbeiter in der Krise wie in der Prosperität versuchen, ihre Lebenslage auf Kosten des Mehrwerts zu verbessern oder wenigstens versuchen, es dem Kapital unmöglich zu machen, die Krise auf Kosten der Arbeiter zu überwinden.
Der Klassenkampf, der das Kapital an seinem Lebensnerv, den Profit, bedroht, wird notwendigerweise zu einem politischen Kampf.
Die Arbeiterschaft tritt schon politisch auf, ja tritt nur dann wirklich politisch auf, wenn sie sich um ihre eigenen konkreten Interessen bemüht und damit die Mehrwertproduktion selbst in Frage stellt. Eine vom direkten ökonomischen Klassenkampf abgewandte politische Bewegung ist keine proletarische Bewegung und kann den Arbeitern nichts nutzen, was sonst auch immer zu erreichen ist. (zitiert aus der Broschüre „Weltwirtschaftskrise und Arbeiterbewegung, Syndikat-A)




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