Am Freitag, den 5.3.10 referieren zwei Leute der „Anarcho-Syndikalistischen Jugend“ in der „Barrikade“.
Hier der Ankündigungstext: „Was ist eigentlich Anarchismus? Das ist eine Frage, die die beiden Referenten der ASJ wahrscheinlich genauso quält, wie manch anderen.
Blicken wir in die Geschichte des 18. und 19 Jhd. zurück, so werden wir vielleicht feststellen, dass Anarchismus keine einheitliche Strömung ist und wahrscheinlich historisch nicht genau zu definieren ist. Aber wieso rumplagen mit der Frage?
Allen voran stellt Anarchismus keine geschlossene Lehre, kein Patent und kein Dogma dar. Anarchismus ist das, was die betroffenen in ihrer jeweiligen Lebenssituation selber draus machen. Zusammen versuchen wir uns mit entsprechenden Denkanstößen der Referenten zu erklären, was eigentlich nur schwer zu erklären ist und nach gemeinsamer Überlegung jedem/ jeder vielleicht sogar eine eigene Vorstellung von „Anarchismus“ eröffnet.
Nach einer gemeinsamen Diskussion stellen die beiden Referenten als konkretes praktisches Beispiel den Anarchismus anhand der ASJ dar. Sie geben Aufschluss was die ASJ ist, was sie will und was sie im Laufe ihrer Bestehens schon alles gemacht hat.


Das der oben angezeigte Text zweimal auf dieser Seite steht ist der Herr Adminstrator schuld!!
So gelöscht.
Ersteinmal ein Dankeschön an die ASJ, dass sie sich bereiterklärt haben ein Einsteigerseminar zum Thema „Anarchismus“ auf die Beine zu stellen! Und noch ein Dankeschön an alle die gekommen sind und vor allem an die jenigen, die sich noch die Zeit genommen haben, gemeinsam zu diskutieren, Fragen zu stellen und diese zu beantworten.
Für die Teilnehmer mit einem entsprechenden Vorwissen war der Vortrag insgesamt an einigen Stellen zu ungenau und oberflächig, was allerdings in der anschließenden Diskussionsrunde geklärt und die Themen an vielen Stellen vertieft wurden. Schade aber, dass fast nur diese an der anschließenden Diskussion teilgenommen haben! Denn der Vortrag hat eben eine gute Übersicht gegeben und einen Rahmen in dem sich jeder hätte äußern bzw. hätte Fragen stellen können. Im Endeffekt hat es den Eindruck eines Verständnisproblems geweckt, wenn die Teilnehmer den Vortrag über den Anarchismus verfolgen und dennoch in einer passiven Konsumhaltung verharren und vor der Diskussion das seminar verlassen, obwohl doch nach meiner Meinung das Prinzip der Eigeninitiative von den beiden Referendaren deutlich und unmissverständlich erklärt wurde.
Anmerken möche ich allerdings, dass das Seminar seine Funktion erfüllt hat, wenn auch im kleinen Maße und betonen möchte ich, dass Fragen jederzeit gestellt und Diskussion immer geführt werden können und auch müssen!